Beiträge zum Stichwort „Benediktiner“

Weltkloster zu Besuch im Europakloster

Austausch_Europakloster_2016_1

Der Zielsetzung, geistliche Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Religionen ortsübergreifend in konstruktiven Dialog zu bringen, sind wir als Weltkloster-Trägerverein am letzten Wochenende wieder ein wenig näher gerückt. Auf Einladung der Mönche des „Europakloster Gut Aich“ bei St. Gilgen trafen sich Ordinierte aus den Bereichen von Buddhismus, Hinduismus, Christentum und Islam um für den monastischen/ geistlichen [...]

Interreligiöse Begegnung im Weltkloster

Bruder Josef Götz

In der Zeit vom 1. bis zum 3. Juli werden sich zu einem Erfahrungsdialog im Weltkloster der Benediktiner Bruder Josef Götz aus St. Ottilien, Krishna Premarupa Das, Leiter des Krishna Tempels Zürich sowie Vajramala, buddhistische Lehrerin und Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union treffen.

Bruder David Steindl-Rast über Wissenschaft und Spiritualität

David Steindl-Rast

Der bekannte Benediktiner-Mönch David Steindl-Rast wird am 28. und 29.01.2011 in Berlin mit dem Naturwissenschaftler Prof. Luigi Luisi in einen Dialog treten. Als Gäste der in der Hauptstadt ansässigen C. G. Jung Gesellschaft erörtern die beiden Fachleute die Entstehung und Definition von Leben.

Benedikts Regel und der Mut zu regenerativen Energien

Pater Christoph Gerhard

Den stärksten Einfluss auf das westliche Mönchstum hat die 1.500 Jahre alte Regel des heiligen Benedikt ausgeübt. Sie ist eine praktische Anleitung zum christlichen Leben aus dem Evangelium. Der heilige Benedikt fordert von seinen Mönchen, dass sie mit den Geräten des Alltags mit gleicher Achtsamkeit umgehen, wie mit heiligen Altargefäßen. Eines unserer wichtigsten Alltagsgeräte ist Energie. Sie erleichtert und ermöglicht erst unsere moderne Lebensweise. Die Regel Benedikts hat die Mönche von Münsterschwarzach ermutigt, mit Energie nachhaltig umzugehen und ihr Kloster auf regenerative Energien umzustellen.

Die verwandelnde Kraft klösterlicher Lebensformen für die Menschen unserer Zeit

Bruder Josef Götz und Lharampa Tenzin Kalden

Gerade im monastisch geprägten Umfeld vieler Religionen entwickelten sich Strukturen, welche unabhängig von den jeweiligen Dogmen dazu dienten, den Einzelnen in einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Wesen und seiner Mitwelt zu führen. Hierbei spielte die Schulung der Achtsamkeit von jeher eine entscheidende Rolle. In einer Diskussion mit Lharampa Tenzin Kalden Dahortsang und Bruder Josef Götz OSB wollen wir der Frage nachgehen, inwieweit gerade eine im klösterlichen Bereich gepflegte, spirituelle und achtsame Lebensweise dem Menschen hilft, sich innerlich zu entwickeln.

Zwischenmönchische Begegnungen im Weltkloster

Tenzin Kalden Dahortsang

Der tibetische Mönch Lharampa Tenzin Kalden Dahortsang kommt im September ins Weltkloster und wird bis zum Winter eine Woche im Monat hier leben. In dieser Zeit wird er buddhistische Lehrgespräche anbieten und praktische Zugänge der Gelug-Tradition vermitteln. Umgekehrt interessieren ihn besonders westliche Ansätze in Religion, Wissenschaft und Kultur. Durch Begegnungen mit Geistlichen anderer religiöser Traditionen möchte er den Dialog auf der Erfahrungsebene fördern.

Auf spiritueller Suche oder zuhause in zwei Religionen?

Prof. Dr. Bettina Bäumer

Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg würdigte im Mai 2010 mit dieser Tagung den Benediktinermönch Swami Abhishiktananda. Sein Leben und Wirken ist deswegen so bedeutsam und noch immer gegenwärtig, da er als einer der ersten christlichen Mönche gilt, die sich auf der Ebene der spirituellen Erfahrung mit den Lehren einer anderen Religion auseinandersetzten.

Henri Le Saux (O.S.B.) / Swami Abhishiktananda

Henri Le Saux (O.S.B.) / Swami Abhishiktananda

Vortrag von Dr. Christian Hackbarth-Johnson über den Benediktiner Henri Le Saux/ Swami Abhishiktananda (1910-1973), der als einer der großen Pioniere des spirituellen interreligiösen Dialogs gilt.

Die Mystik Meister Eckharts

Pater Dr. Mauritius Wilde O.S.B.

Vortrag von Pater Dr. Mauritius Wilde OSB über Meister Eckhart (1260-1327), einen der faszinierendsten Mystiker. Kaum einer hat die Menschen in seinen Predigten so mit Gott in Berührung bringen können. Der große Theologe und Seelsorger zeigt, worin er die wahre Größe des Menschen besteht und wie wir die Kunst der Gelassenheit lernen können.

Buddha Amitabha – Der Erwachte des Westens

Referenten Buddha Amitabha

Schon immer sind äußerliche und inhaltliche Ähnlichkeiten von Buddhismus und Christentum vermutet und beobachtet worden. So sind wohl christliche Geschichten wie die des „barmherzigen Vaters“ – die bei uns mehr als die Geschichte vom „verlorenen Sohn“ bekannt ist – in das buddhistische Lotossutra, oder umgekehrt die Vita des Gautama Siddharta in das Christliche, als die Heiligenlegende von Barlaam und Josaphat, eingewandert. In diesem Tagesseminar sollen einige dieser wechselseitigen Einflüsse vorgestellt und besprochen werden.