Beiträge zum Stichwort „Christentum“

Seminar zum Interspirituellen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus

Christian Hackbarth-Johnson

Vier Reformer – vier Spiritualitäten: Tsongkhapa – Luther – Ignatius – Hakuin Seminar mit meditativen Einheiten. Buddhismus und Christentum sind über Jahrtausende geprägte religiös-spirituelle Traditionen. Immer wieder gab es herausragende Gestalten, die diese Traditionen reformiert und damit neu geprägt haben. Das Seminar beschäftigt sich mit je 2 Vertretern buddhistischer und christlicher Spiritualität: Tsongkhapa (1357-1419) war [...]

Sterben, Tod- und was kommt danach?

Ein Tag der Besinnung und Kontemplation mit Pater Bernhard Scherer SJ im Weltkloster Sterben, Tod – das am meisten verdrängte Faktum, das tot sicher eintritt- und was kommt danach? Die Themen Sterben und Tod stellen heute oftmals ein Tabu in Familien, im privaten Bereich und in der Öffentlichkeit dar. Hierüber redet man nicht. Sterbende kommen [...]

Br. John Martin Sahajananda zu Gast im Weltkloster

Am 5. und 6. August wird Br. Martin Sahajananda OSBCam, Schüler von Bede Griffiths und Mitglied des Saccidananda Ashrams, Tamil Nadu zu Gast im Weltkloster sein. Sein Anliegen ist es, den interreligiösen Dialog zu fördern, insbesondere durch ein neues und weiter gefasstes Verständnis der christlichen Lehre, wie es Bede Griffiths im letzten Jahrhundert mit auf [...]

Pilgern – Die Sehnsucht nach dem Weg

Das Weltkloster öffnet an diesem Abend seine Türen und lädt zur Teilnahme an einem interreligiösen Dialoggespräch zwischen Vertretern aus dem Bereich von Buddhismus, Christentum und Sikhismus ein.
Unsere Fachleute werden gemeinsam erörtern, inwieweit die Tradition des Pilgerns in den entsprechenden Kontext der eigenen Religion eingebettet ist, und welche gemeinsamen Grundlagen dieser Sehnsucht nach dem “Sich auf den Weg machen” in unserer menschlichen Natur existieren.

Franz von Assisi begegnet dem Islam. Der eine Gott und die vielen Religionen.

Ikone Franziskus und Sultan Kamil

Franziskus hat als erster christlicher Ordensgründer Begegnung und Dialog mit Andersgläubigen in sein Programm aufgenommen. Er tut es nach seiner pionierhaften Begegnung mit Sultan Muhammad al-Kâmil in Ägypten. Der überraschende Dialog im September 1219 begründet die Freundschaft zwischen dem kleinen Bruder von Assisi und dem Oberherrscher der islamischen Welt.

Klang als Verbindung zum Unaussprechlichen: Die spirituelle Dimension des Herzensgebets

Sister_RosePudukadan

Das Herzensgebet mit der andächtigen Wiederholung des Namens Jesu ist eine einfache Form der Kontemplation in der christlichen Tradition. Sr. Rose verbindet als Ordensfrau das Summen des Namens Jesu mit dem klassischen Sanskrit Mantra OM. Im Herzensraum soll das Wiederholen des Namens meditative Schwingungen hervorrufen. Unter dem Begriff von nama japa bildet diese Form des Rezitierens heiliger [...]

Taizé-Nacht der Lichter

Altar mit zahlreichen Kerzen

Wie in den vergangenen Jahren findet auch in diesem Jahr eine „Taizé-Nacht der Lichter“ in Radolfzell statt. Sie wird vom Weltkloster, von den Taizé-Gruppen von St. Meinrad und der Christuskirche sowie von Jugendlichen aus diesen Gemeinden vorbereitet.

Der Umgang mit unseren Schattenseiten – ein interreligiöser Dialog

Bruder Josef Götz OSB und Alexandra Mann

Einen interreligiösen Dialog zu unseren Schattenseiten führen das Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union Ven. Vajramala, der Benediktiner Bruder Josef Götz aus St. Ottilien und Krishna Premarupa, Leiter des Krishna Tempels, Zürich.

Erleuchtung garantiert? Japan im Westen: Literatur – Kultur – Spiritualität

P. Plummer   UDE/Frank Preuß

Vortragsblock im Rahmen eines interdisziplinären Symposiums im Weltkloster Radolfzell. Veranstaltet wird das Symposium von Prof. Dr. Patricia Plummer, Professorin für Postcolonial Studies an der Universität Duisburg-Essen, in Kooperation mit dem Trägerverein Weltkloster Radolfzell e.V.

Tag der Stille mit Schweigemeditation

Im Zusammenwirken mit der Lassalle-Kontemplationsschule via integralis bietet das Weltkloster unter der Leitung von Angelika Schulz und Harry Emmenegger einen Tag der Stille an.

Das Herzensgebet nach Starez Seraphim vom Berge Athos

Sr.-Anneliese-Hein

Wochenend-Seminar mit Sr. Anneliese Heine: Die bekannteste Form des Herzensgebetes ist das Jesus-Gebet. Es entstand bei den Wüstenvätern und Wüstenmüttern im heutigen Ägypten, wurde in der Mönchsrepublik auf dem Berg Athos in Griechenland weiterentwickelt und gelangte von dort über die russisch-orthodoxe Kirche zu uns.

„Friede ist allweg in Gott, denn Gott ist der Fried“ (Niklaus von Flüe)

Johannes Schleicher

Niklaus von Flüe wurde zum Nationalheiligen unseres Nachbarlandes Schweiz und zum Friedenheiligen Europas. Im Vortrag von Johannes Schleicher und Gespräch werden wir seine Friedensbotschaft näher kennen lernen und sie in einen größeren – auch interreligiösen – Zusammenhang stellen.

Das Christentum der Zukunft – seine Gestalt in der Vielfalt der Religionen

Pater Sebastian Painadath S.J.

Vortrag von Pater Sebastian Painadath S.J.: Europa wird zunehmend religionspluralistisch. An diesem Abend wird Pater Painadath versuchen, den Auftrag der Kirche im interreligiösen Prozess neu zu deuten. Die Erfahrung des Referenten in der asiatischen Kirche bietet dazu interessante Perspektiven.

Begegnung mit David Steindl-Rast O.S.B.

David Steindl-Rast

Es war eine besondere Gelegenheit für Schwester Canisia und Alexandra Mann am Seminar mit dem bekannten Benediktiner Bruder David Steindl-Rast OSB im Via Cordis Haus in Flüeli/Schweiz teilnehmen zu dürfen. Was ihn so interessant für uns im Weltkloster macht, ist nicht nur sein besonderes Charisma, sondern auch seine jahrzehntelange Erfahrung im Austausch zwischen Kontemplativen der verschiedenen Religionen.

Via Integralis, wo Zen und christliche Mystik sich begegnen

Bernhard Stappel

Buchvorstellung von Bernhard Stappel: Niklaus Brantschen und Pia Gyger gehen seit Jahren ihren eigenen Weg im Spannungsfeld zwischen Zen und Christentum. Als ordinierte Zen-Meister und christliche Ordensleute sind sie in beiden Traditionen zuhause und haben den christlich-buddhistischen Dialog in Europa maßgeblich beeinflusst.

Gebete für Japan

Turm eines Tempels nach dem Tsunami 2011. Foto: Kasper Nybo

In einem Brief an Naoto Kan, den japanischen Premierminister, drückte der Dalai Lama am gestrigen Samstag seine tiefe Trauer über die jüngsten Ereignisse in Japan aus. Er widmete seine Gebete all jenen, die ihr Leben verloren haben und drückte seine tiefstes Beileid gegenüber den Hinterbliebenen aus. Als Mönch, der täglich das Herz-Sutra rezitiert, empfahl er auch japanischen [...]

Vortrag: Zen, Yoga und christliche Mystik – Spirituelle Praxis als Verbindung zwischen den Religionen

Christian Hackbarth-Johnson

Vortrag mit Dr. theol. Christian Hackbarth-Johnson: Die asiatischen spirituellen Übungswege des Zen und Yoga haben bei uns eine weite Verbreitung gefunden. Die strukturellen Parallelen zu den Übungswegen der christlichen Mystik wurden von den christlichen Pionieren der interreligiösen spirituellen Bewegung früh erkannt.

Seminar: Zen, Yoga und christliche Mystik

Christian Hackbarth-Johnson

Das Seminar mit Dr. Christian Hackbarth-Johnson führt ein in eine interreligiös inspirierte spirituelle Praxis, in deren Zentrum die individuelle stille Meditation steht. Einfache Yoga-Übungen integrieren Körper, Atem und Aufmerksamkeit. In den Vorträgen werden vergleichend ost-westliche Grundstrukturen spiritueller Praxis und spiritueller Erfahrung besprochen.

Taizé-Nacht der Lichter

Altar mit zahlreichen Kerzen

Ebenso wie in den vergangenen Jahren findet auch in diesem Jahr eine „Taizé-Nacht der Lichter“ in Radolfzell statt. Sie wird vom Weltkloster, von den Taizé-Gruppen von St. Meinrad und der Christuskirche sowie von Jugendlichen aus diesen Gemeinden vorbereitet. Die „Nacht der Lichter“ will Menschen ermöglichen, zur Ruhe zu kommen, Hoffnung und Mut zu schöpfen und einmal aus dem Alltag herauszugehen. Die kurzen Texte, die Stille und die Gesänge können auch Menschen ansprechen, die sonst nicht zur Kirche gehen.

Kontemplationstag

Der Kontemplationstag wird von Angelika Schulz unter dem Motto „Jesus zeigt uns Wege zum Heil-Werden“ geleitet. Frau Schulz praktiziert seit vielen Jahren Meditation und ist seit zwei Jahren in der Kontemplationsschule „via integralis“ des Lassalle-Hauses im schweizerischen Bad Schönbrunn aktiv. Als Grundlage wird mit einem Matthäus-Text gearbeitet.

Benedikts Regel und der Mut zu regenerativen Energien

Pater Christoph Gerhard

Den stärksten Einfluss auf das westliche Mönchstum hat die 1.500 Jahre alte Regel des heiligen Benedikt ausgeübt. Sie ist eine praktische Anleitung zum christlichen Leben aus dem Evangelium. Der heilige Benedikt fordert von seinen Mönchen, dass sie mit den Geräten des Alltags mit gleicher Achtsamkeit umgehen, wie mit heiligen Altargefäßen. Eines unserer wichtigsten Alltagsgeräte ist Energie. Sie erleichtert und ermöglicht erst unsere moderne Lebensweise. Die Regel Benedikts hat die Mönche von Münsterschwarzach ermutigt, mit Energie nachhaltig umzugehen und ihr Kloster auf regenerative Energien umzustellen.

Die verwandelnde Kraft klösterlicher Lebensformen für die Menschen unserer Zeit

Bruder Josef Götz und Lharampa Tenzin Kalden

Gerade im monastisch geprägten Umfeld vieler Religionen entwickelten sich Strukturen, welche unabhängig von den jeweiligen Dogmen dazu dienten, den Einzelnen in einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Wesen und seiner Mitwelt zu führen. Hierbei spielte die Schulung der Achtsamkeit von jeher eine entscheidende Rolle. In einer Diskussion mit Lharampa Tenzin Kalden Dahortsang und Bruder Josef Götz OSB wollen wir der Frage nachgehen, inwieweit gerade eine im klösterlichen Bereich gepflegte, spirituelle und achtsame Lebensweise dem Menschen hilft, sich innerlich zu entwickeln.

Auf spiritueller Suche oder zuhause in zwei Religionen?

Prof. Dr. Bettina Bäumer

Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg würdigte im Mai 2010 mit dieser Tagung den Benediktinermönch Swami Abhishiktananda. Sein Leben und Wirken ist deswegen so bedeutsam und noch immer gegenwärtig, da er als einer der ersten christlichen Mönche gilt, die sich auf der Ebene der spirituellen Erfahrung mit den Lehren einer anderen Religion auseinandersetzten.

Zen, Yoga und christliche Mystik

Christian Hackbarth-Johnson

Das Seminar mit Dr. Christian Hackbarth-Johnson führt ein in eine interreligiös inspirierte spirituelle Praxis, in deren Zentrum die individuelle stille Meditation steht. Einfache Yoga-Übungen integrieren Körper, Atem und Aufmerksamkeit. In den Vorträgen werden vergleichend ost-westliche Grundstrukturen spiritueller Praxis und spiritueller Erfahrung besprochen.

Henri Le Saux (O.S.B.) / Swami Abhishiktananda

Henri Le Saux (O.S.B.) / Swami Abhishiktananda

Vortrag von Dr. Christian Hackbarth-Johnson über den Benediktiner Henri Le Saux/ Swami Abhishiktananda (1910-1973), der als einer der großen Pioniere des spirituellen interreligiösen Dialogs gilt.

Tanz: Pater Dr. Saju George SJ

Pater Dr. Saju George S.J.

Pater Saju George, Indischer Jesuit und Bharata Natyam Tänzer, tanzt Themen aus hinduistischer und christlicher Tradition. Er erhielt nicht nur eine 7-jährige Tanzausbildung in verschiedenen klassischen indischen Tanzrichtungen, sondern auch eine Ausbildung in Gesang und im Spiel der Mridangam (der südindischen Trommel) sowie in Kampfsportarten und Yoga. Den Abschluß seines Theologie-Studiums bildete im Jahr 2005 seine Promotion über die religiös-philosophischen Grundlagen des klassischen Indischen Tanzes.

Das Böse und die Freiheit – Herkunft und Wesen des Bösen in christlicher Sicht

Prof. Dr. Gisbert Greshake

Im christlichen Denken hat Gut und Böse seinen Platz in einem von der Freiheit (Gottes und der Menschen) bestimmten Verständnis der Schöpfung. Auf dem Hintergrund zweier Thesen wird Prof. Dr. Greshake über Wesen und Unwesen des Bösen sprechen.

Vortragsreihe Weltreligionen: Christentum (Teil 3)

Die Weltreligionen – vom Ursprung bis zur Gegenwart: Christentum, Teil 3: Die Kirche der Neuzeit. Vortragsreihe und Gesprächskreis mit Traudel Witter immer montags von 15.30-17.00 Uhr.

Vortragsreihe Weltreligionen: Christentum (Teil 2)

Die Weltreligionen – vom Ursprung bis zur Gegenwart: Christentum, Teil 2: Die Kirche im Mittelalter. Vortragsreihe und Gesprächskreis mit Traudel Witter immer montags von 15.30-17.00 Uhr.

Der Geist reißt Mauern nieder – Dialog als ein Weg in die Zukunft

Pater Sebastian Painadath S.J.

Vortrag von Pater Sebastian Painadath S.J.: „Dialog ist die neue Art, Kirche zu sein“, sagte Papst Paul VI. während des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das war eine prophetische Aussage. Das zweite Jahrtausend ist durch Religionskriege und Konfessionskonflikte gekennzeichnet. Das dritte Millenium aber wird von einer globalen Kultur des Dialogs geprägt sein.

Vortragsreihe Weltreligionen: Christentum (Teil 1)

Die Weltreligionen – vom Ursprung bis zur Gegenwart: Christentum, Teil 1: Entstehung des Christentums. Vortragsreihe und Gesprächskreis mit Traudel Witter immer montags von 15.30-17.00 Uhr.

Messias-Vorstellungen im Judentum von der biblischen Zeit bis heute

Rabbi Dr. Tovia Ben Chorin

Vortrag von Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin: Die Messias-Vorstellung kommt aus dem jüdisch-pharisäischen Glauben, hat Wurzeln noch in der hebräischen Bibel, wurde aber entwickelt von den Pharisäern und dann in den Jahrhunderten parallel der jüdischen Situation. Im Vortrag sollen die verschiedenen Vorstellungen von dem Messias als Erlöser, als Leidender, als ein idealer Herrscher für den jüdischen Staat, als der „Gekommene“ oder der, der „kommen-wird“, beschrieben werden. Ist Zionismus eine säkulare messianische Verwirklichung?

Buddha Amitabha – Der Erwachte des Westens

Referenten Buddha Amitabha

Schon immer sind äußerliche und inhaltliche Ähnlichkeiten von Buddhismus und Christentum vermutet und beobachtet worden. So sind wohl christliche Geschichten wie die des „barmherzigen Vaters“ – die bei uns mehr als die Geschichte vom „verlorenen Sohn“ bekannt ist – in das buddhistische Lotossutra, oder umgekehrt die Vita des Gautama Siddharta in das Christliche, als die Heiligenlegende von Barlaam und Josaphat, eingewandert. In diesem Tagesseminar sollen einige dieser wechselseitigen Einflüsse vorgestellt und besprochen werden.

40 Jahre warten auf den Frieden – Leben zwischen den Mauern

Faten Mukarker

Eine palästinensische Christin berichtet vom Leben in einem geteilten Land: Der Weg zum Frieden ist angekündigt, aber er erscheint uns weiter denn je. Durch die Nachrichten, die uns aus Palästina erreichen, erfahren wir nichts über das Leben dort. Doch es gibt auf beiden Seiten der Mauer Menschen, die an einen gerechten Frieden glauben. Aber welche Hürden müssen im Alltagsleben überwunden werden, damit die beiden Völker endlich wieder zu einem Nebeneinander, vielleicht sogar Miteinander finden?

Lesung: Juden-Christen-Muslime – Herkunft und Zukunft

Der interreligiöse Dialog sei keine „Saisonentscheidung“, sagte Papst Benedikt XVI. Von ihm hinge buchstäblich die Zukunft unserer Welt ab. Dialogfähigkeit aber gibt es nur durch vertieftes Kennenlernen der großen religiösen Traditionen. Juden, Christen und Muslime teilen durch ihre Heiligen Schriften ein Vermächtnis, das sie in eine einzigartige Beziehung zueinander setzt: die Überlieferungen um Adam und die Schöpfung, um Noah und die Sintflut, um Mose und die Befreiung aus Ägypten sowie um Jesus und Abraham als Zeichen Gottes für die Menschheit.