Beiträge zum Stichwort „Judentum“

Spiritualität der Musik: Japanische Bambusflöte trifft Klezmer-Klarinette. Ein Dialog zwischen Buddhismus und Judentum.

Reinald Noisten

Im Rahmen eines mehrtägigen musikalischen Dialogs zwischen Jim Franklin und Reinald Noisten freut sich das Weltkloster, ein Konzert der besonderen Art präsentieren zu dürfen.

Hierbei trifft die meditative Musik des Zen-Buddhismus auf innige, melancholische jüdische Improvisationen und ausgelassenen Klezmertanz: ein musikalisches Spannungsfeld zwischen Judentum und Buddhismus.

Dolpo Tulku Rinpoche im Dialog mit Michel Bollag und Bruder Jakobus Kaffanke

Br. Jakobus Kaffanke, Assistent Ourgan, Dolpo Tulku Rinpoche, Sr. Canisia

Der 5-tägige Aufenthalt von Dolpo Tulku Rinpoche und seinen Begleitern im Weltkloster stellte für uns alle ein besonderes Erlebnis dar. Mit dem jüdischen Theologen Michel Bollag vom Zürcher Lehrhaus teilten sie sich die regelmäßigen Mahlzeiten und praktizierten gemeinsam Gebet und Meditation, anschließend mit dem christlichen Mönch und Einsiedler Bruder Jakobus Kaffanke aus dem Kloster Beuron.

Wo ist Gott, wo ist der Mensch? Unsere wahre Natur erkennen.

Michel Bollag

Ein interreligiöses Dialoggespräch mit Dolpo Tulku Rinpoche aus Nepal und dem Theologen Michel Bollag, jüdischer Co-Leiter des Zürcher Lehrhauses. An diesem Abend wollen wir gemeinsam eine Reise zu den Wurzeln buddhistischen und jüdischen Verständnisses antreten zu dem, was unsere eigentliche Natur ausmacht.

Vortrag: „Außenkommando“ – Die Waffen-SS und Dachauer KZ-Häftlinge in Radolfzell

Appell einer Ehrenkompanie der III./SS-Standarte Germania vor dem Firmengebäude von Schiesser

Vortrag des Historikers Markus Wolter zum Gedenken an die KZ-Häftlinge in Radolfzell. Die Veranstaltung dient der Vorbereitung des Versöhnungsweges am 8. April 2011. Bereits 1935 wurde die Kaserne der Waffen-SS gebaut; Ausbeutung von Zwangsarbeitern, Deportation und eine Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau folgten.

Bodenseekirchentag: Rabbiner Bea Wyler

Rabbiner Bea Wyler

Thema des diesjährigen Bodenseekirchentags ist „Die Frucht der Gerechtigkeit wird Friede sein“. Frieden auf Hebräisch heißt „Schalom“ (שלום). Schalom heißt Gleichgewicht, Ausgeglichenheit, Balance. Wenn in einem Zwist, egal wie groß oder klein dieser ist, alle etwas von ihren Maximalforderungen nachlassen, entsteht ein Gleichgewicht, in welchem sich die Parteien finden. Dadurch gewinnen dann nicht nur beide Seiten, sondern als Resultat entsteht Frieden, ohne dass es auf Kosten der anderen geht.

Messias-Vorstellungen im Judentum von der biblischen Zeit bis heute

Rabbi Dr. Tovia Ben Chorin

Vortrag von Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin: Die Messias-Vorstellung kommt aus dem jüdisch-pharisäischen Glauben, hat Wurzeln noch in der hebräischen Bibel, wurde aber entwickelt von den Pharisäern und dann in den Jahrhunderten parallel der jüdischen Situation. Im Vortrag sollen die verschiedenen Vorstellungen von dem Messias als Erlöser, als Leidender, als ein idealer Herrscher für den jüdischen Staat, als der „Gekommene“ oder der, der „kommen-wird“, beschrieben werden. Ist Zionismus eine säkulare messianische Verwirklichung?

40 Jahre warten auf den Frieden – Leben zwischen den Mauern

Faten Mukarker

Eine palästinensische Christin berichtet vom Leben in einem geteilten Land: Der Weg zum Frieden ist angekündigt, aber er erscheint uns weiter denn je. Durch die Nachrichten, die uns aus Palästina erreichen, erfahren wir nichts über das Leben dort. Doch es gibt auf beiden Seiten der Mauer Menschen, die an einen gerechten Frieden glauben. Aber welche Hürden müssen im Alltagsleben überwunden werden, damit die beiden Völker endlich wieder zu einem Nebeneinander, vielleicht sogar Miteinander finden?

Lesung: Juden-Christen-Muslime – Herkunft und Zukunft

Der interreligiöse Dialog sei keine „Saisonentscheidung“, sagte Papst Benedikt XVI. Von ihm hinge buchstäblich die Zukunft unserer Welt ab. Dialogfähigkeit aber gibt es nur durch vertieftes Kennenlernen der großen religiösen Traditionen. Juden, Christen und Muslime teilen durch ihre Heiligen Schriften ein Vermächtnis, das sie in eine einzigartige Beziehung zueinander setzt: die Überlieferungen um Adam und die Schöpfung, um Noah und die Sintflut, um Mose und die Befreiung aus Ägypten sowie um Jesus und Abraham als Zeichen Gottes für die Menschheit.

Vortragsreihe zum Judentum

Die Themen der drei Abende gelten den Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Schriftverständnis, im Beten und in den religiösen Festen der beiden sich nahe stehenden Religionen.