Beiträge zum Stichwort „St. Ottilien“

Gemeinschaft und geistliche Führung- Erfahrungsdialog in der Erzabtei St. Ottilien

Die Bedeutung der auf dem Weg bereits Vorangegangenen als Vorbild und Lehrer Für eine gewisse Zeit ein Vor- oder Leitbild zu besitzen, kann zunächst durchaus positive, der inneren Entwicklung zuträgliche Impulse setzen. Die Funktion des geistlichen Lehrers oder Begleiters ist in vielen Religionen hierbei zumeist eine zentrale. Diese geht oft über eine reine Vorbildfunktion hinaus. [...]

Vorstands-Neuwahl beim Trägerverein

Der neue Vorstand (von rechts): Schmidt, Mann, Wilke, Naschwitz, Blender, Thaktsang, Stadler

Der Vorstand des Trägervereins Weltkloster Radolfzell e.V. hat sich Ende 2010 für die nächsten drei Jahre zum Teil neu formiert. Die Vorstandsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen Mönchen und Nonnen der verschiedenen Religionen in den Räumlichkeiten des Weltklosters zu intensivieren. Dabei spielt der fachlich versierte Erfahrungsdialog vor Ort eine ebenso große Rolle wie die Veröffentlichung der Ergebnisse. Dies wird weiterhin in Form von Vorträgen, Seminaren und Meditationsangeboten durch Fachleute und Experten erfolgen.

Die verwandelnde Kraft klösterlicher Lebensformen für die Menschen unserer Zeit

Bruder Josef Götz und Lharampa Tenzin Kalden

Gerade im monastisch geprägten Umfeld vieler Religionen entwickelten sich Strukturen, welche unabhängig von den jeweiligen Dogmen dazu dienten, den Einzelnen in einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Wesen und seiner Mitwelt zu führen. Hierbei spielte die Schulung der Achtsamkeit von jeher eine entscheidende Rolle. In einer Diskussion mit Lharampa Tenzin Kalden Dahortsang und Bruder Josef Götz OSB wollen wir der Frage nachgehen, inwieweit gerade eine im klösterlichen Bereich gepflegte, spirituelle und achtsame Lebensweise dem Menschen hilft, sich innerlich zu entwickeln.

Zwischenmönchische Begegnungen im Weltkloster

Tenzin Kalden Dahortsang

Der tibetische Mönch Lharampa Tenzin Kalden Dahortsang kommt im September ins Weltkloster und wird bis zum Winter eine Woche im Monat hier leben. In dieser Zeit wird er buddhistische Lehrgespräche anbieten und praktische Zugänge der Gelug-Tradition vermitteln. Umgekehrt interessieren ihn besonders westliche Ansätze in Religion, Wissenschaft und Kultur. Durch Begegnungen mit Geistlichen anderer religiöser Traditionen möchte er den Dialog auf der Erfahrungsebene fördern.

Auf spiritueller Suche oder zuhause in zwei Religionen?

Prof. Dr. Bettina Bäumer

Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg würdigte im Mai 2010 mit dieser Tagung den Benediktinermönch Swami Abhishiktananda. Sein Leben und Wirken ist deswegen so bedeutsam und noch immer gegenwärtig, da er als einer der ersten christlichen Mönche gilt, die sich auf der Ebene der spirituellen Erfahrung mit den Lehren einer anderen Religion auseinandersetzten.