Beiträge zum Stichwort „Vortrag“
Matinee: Kinderhilfsprojekt Pater Raja Foundation
Dienstag, 01. Mai 2012, 11.00 Uhr
Unser Gast Pater Raja aus dem südlichen Indien wird uns bei dieser Matinee sein Hilfsprojekt vorstellen, das auf die in Indien teilweise immer noch herrschenden Hungersnöte und katastrophalen sozialen Benachteiligungen vieler Menschen aufmerksam machen möchte, vorwiegend denen von Kindern.
Das Christentum der Zukunft – seine Gestalt in der Vielfalt der Religionen
Dienstag, 07. Februar 2012, 19.30 Uhr
Vortrag von Pater Sebastian Painadath S.J.: Europa wird zunehmend religionspluralistisch. An diesem Abend wird Pater Painadath versuchen, den Auftrag der Kirche im interreligiösen Prozess neu zu deuten. Die Erfahrung des Referenten in der asiatischen Kirche bietet dazu interessante Perspektiven.
Wiedergeburt aus buddhistischer Sicht – Fakt, Hoffnung oder Irrtum?
Freitag, 14. Oktober 2011, 19.30 Uhr
Vortrag von Vajramala: Die Endlichkeit des menschlichen Lebens führt immer wieder zu der Frage: „Was kommt danach?“ Asiatische Buddhisten gehen ganz selbstverständlich davon aus, dass ein Leben so lange auf das andere folgt, bis das Ziel erreicht ist: Die Befreiung von Begehren, Hass und Verblendung.
Die Kunst des Bewussten Kochens
Samstag, 16. April 2011, 15.00 Uhr bis Samstag, 16. April 2011, 19.00 Uhr
Die beiden Mönche Krishna Premarupa und Tenzin Kalden Dahortsang laden ein zu einer Reise in die Welt der hinduistischen und buddhistischen Ernährungslehre.
Wir gestalten einen Nachmittag mit einführenden Vorträgen aus der Sicht beider Traditionen, der Zubereitung vegetarischer Kostproben, dem Singen von Mantren und einem gemeinsamen Abendessen.
Vortrag: „Außenkommando“ – Die Waffen-SS und Dachauer KZ-Häftlinge in Radolfzell
Sonntag, 03. April 2011, 17.30 Uhr
Vortrag des Historikers Markus Wolter zum Gedenken an die KZ-Häftlinge in Radolfzell. Die Veranstaltung dient der Vorbereitung des Versöhnungsweges am 8. April 2011. Bereits 1935 wurde die Kaserne der Waffen-SS gebaut; Ausbeutung von Zwangsarbeitern, Deportation und eine Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau folgten.
Buddhas Lehre vom Karma und die Hoffnung auf Gerechtigkeit
Freitag, 04. Februar 2011, 19.30 Uhr
Bei der Rezeption des Buddhismus im Westen wurde der aus der indischen Philosophie stammende Begriff des „Karma“ nicht selten missverstanden und als Schuld oder sogar als Strafe für unheilsames Handeln in der Vergangenheit interpretiert. Die Lehre vom Karma setzt jedoch die Einsicht in das Entstehen der Phänomene in Abhängigkeit von vielen miteinander verbundenen Bedingungen voraus.
Seminar: Zen, Yoga und christliche Mystik
Samstag, 19. März 2011, 7.00 Uhr bis Sonntag, 20. März 2011, 13.00 Uhr
Das Seminar mit Dr. Christian Hackbarth-Johnson führt ein in eine interreligiös inspirierte spirituelle Praxis, in deren Zentrum die individuelle stille Meditation steht. Einfache Yoga-Übungen integrieren Körper, Atem und Aufmerksamkeit. In den Vorträgen werden vergleichend ost-westliche Grundstrukturen spiritueller Praxis und spiritueller Erfahrung besprochen.
Informationsabend Lu Jong – Tibetisches Heilyoga
Samstag, 23. Oktober 2010, 19.30 Uhr
Lu Jong sind Übungen, die von tibetischen Mönchen praktiziert werden, die zurückgezogen in den Bergen meditieren. Sie üben regelmäßig, um sich gesund zu erhalten. Diese Praxis schützt sie vor Krankheiten und heilt sie, wenn sie krank sind. An diesem Informationsabend werden Sie eine Einführung und erste praktische Übungen erfahren. Am 5. und 6. November wird Lharampa Tenzin Kalden diese Übungen im Rahmen eines Seminars vertiefen.
Verantwortung übernehmen im Angesicht der ökologischen Krise
Mittwoch, 05. Januar 2011, 20.00 Uhr
Gemäß der buddhistischen Weltsicht existiert alles in gegenseitiger Abhängigkeit. Die Lebensverhältnisse in einem Daseinsbereich sind wie sie sind, weil innere, also geistige, und äußere Faktoren in vielfältiger Weise eine so entstandene Situation bedingten. Demnach ist auch der Zustand der Umwelt ein Spiegel der Geistesinhalte und Taten (Karma) der Lebewesen, die in ihr leben. Im Buddhismus bedeutet Verantwortung übernehmen, die eigenen Geisteszustände, Absichten und Handlungen mit meditativ geschulter Achtsamkeit zu untersuchen und Entscheidungen zu treffen, die auf das Wohlergehen möglichst aller Wesen ausgerichtet sind.
„Gift für den Glauben“ – der Jordan, gestern und heute
Freitag, 19. November 2010, 20.00 Uhr
Der einst voluminöse Untere Jordan floss jahrtausendelang vom See Genezareth in das Tote Meer und stellte ein wichtiges Feuchtgebiet für einheimische Arten sowie für über 500 Millionen Vögel dar, die zweimal jährlich auf ihrem Vogelzug diesen schmalen Korridor entlang fliegen. Heute sind aufgrund von Wasserentnahmen des Flusses durch Israel, Jordanien und Syrien nur noch 2% des ursprünglichen Wasservolumens des Jordans übrig. Der kulturell und historisch bedeutsame Fluss im Nahen Osten droht auszutrocknen.
Bhumi-Devi – Mutter Erde
Freitag, 22. Oktober 2010, 20.00 Uhr
Die Menschheit hatte über Jahrtausende hinweg im Einklang mit der Umwelt gelebt. Der moderne Mensch aber scheint durch seinen so genannten Fortschritt ein harmonisches Zusammenleben mit der Natur verloren zu haben. Die Veden, die Jahrtausend alten indischen Sanskrit Schriften, weisen dem Menschen einen Weg, der gerade für die heutige Zeit immer wichtiger werden könnte.
Benedikts Regel und der Mut zu regenerativen Energien
Sonntag, 10. Oktober 2010, 17.30 Uhr
Den stärksten Einfluss auf das westliche Mönchstum hat die 1.500 Jahre alte Regel des heiligen Benedikt ausgeübt. Sie ist eine praktische Anleitung zum christlichen Leben aus dem Evangelium. Der heilige Benedikt fordert von seinen Mönchen, dass sie mit den Geräten des Alltags mit gleicher Achtsamkeit umgehen, wie mit heiligen Altargefäßen. Eines unserer wichtigsten Alltagsgeräte ist Energie. Sie erleichtert und ermöglicht erst unsere moderne Lebensweise. Die Regel Benedikts hat die Mönche von Münsterschwarzach ermutigt, mit Energie nachhaltig umzugehen und ihr Kloster auf regenerative Energien umzustellen.
Bodenseekirchentag: Hamideh Mohagheghi
Samstag, 24. April 2010, 15.30 Uhr
Um die Beziehung zwischen Recht, Verpflichtung und Gerechtigkeit aus islamischer Perspektive besser zu verstehen, wird die Referentin einige Begriffe sowie Gerechtigkeitsvorstellungen im Qur’an und aus der islamischen Tradition erklären. Sie wird die islamische Anthropologie kurz darlegen, um die Verantwortlichkeit des Menschen und sein Bemühen um Gerechtigkeit und Frieden besser erfassen zu können.
Bodenseekirchentag: Rabbiner Bea Wyler
Samstag, 24. April 2010, 13.30 Uhr
Thema des diesjährigen Bodenseekirchentags ist „Die Frucht der Gerechtigkeit wird Friede sein“. Frieden auf Hebräisch heißt „Schalom“ (שלום). Schalom heißt Gleichgewicht, Ausgeglichenheit, Balance. Wenn in einem Zwist, egal wie groß oder klein dieser ist, alle etwas von ihren Maximalforderungen nachlassen, entsteht ein Gleichgewicht, in welchem sich die Parteien finden. Dadurch gewinnen dann nicht nur beide Seiten, sondern als Resultat entsteht Frieden, ohne dass es auf Kosten der anderen geht.
Bodenseekirchentag: Lama Palmo
Samstag, 24. April 2010, 10.00 Uhr
Vortrag von Gelongma Lama Palmo im Rahmen des Bodenseekirchentags: „Frieden ist aktiv“. Die Kunst, inneren Frieden zu erzeugen, kann erlernt werden. Die Verantwortung für das Entstehen von Frieden liegt beim Einzelnen, egal, welcher Konfession, Religion oder Überzeugung man angehört.
Henri Le Saux (O.S.B.) / Swami Abhishiktananda
Freitag, 26. März 2010, 19.30 Uhr
Vortrag von Dr. Christian Hackbarth-Johnson über den Benediktiner Henri Le Saux/ Swami Abhishiktananda (1910-1973), der als einer der großen Pioniere des spirituellen interreligiösen Dialogs gilt.
Die Mystik Meister Eckharts
Sonntag, 07. März 2010, 17.00 Uhr
Vortrag von Pater Dr. Mauritius Wilde OSB über Meister Eckhart (1260-1327), einen der faszinierendsten Mystiker. Kaum einer hat die Menschen in seinen Predigten so mit Gott in Berührung bringen können. Der große Theologe und Seelsorger zeigt, worin er die wahre Größe des Menschen besteht und wie wir die Kunst der Gelassenheit lernen können.
Buddhismus und Meditation in Tibet
Freitag, 26. Februar 2010, 19.30 Uhr bis Sonntag, 28. Februar 2010, 13.30 Uhr
Seit 1988 wirkt Lama Zangmo mit großer Freude und Hingabe als Lehrerin der tibetisch-buddhistischen Karma-Kagyu-Tradition. Sie leitet das Londoner Zentrum Samye Dzong. Vom 26. – 28. Februar ist sie zu Gast im Weltkloster, wo sie Vorträge zu den Themen „Buddhistische Meditation in Tibet – Was kann Meditation bewirken?“ und „Der tibetisch-buddhistische Ansatz zum Thema Tod und Sterben“. Darüberhinaus leitet sie Meditationen für Anfänger und Fortgeschrittene.
Lesung: Weihnachten und der Koran
Sonntag, 29. November 2009, 17.00 Uhr
Professor Karl-Josef Kuschel hat uns in seinem Buch „Weihnachten und der Koran“ die Texte und ihre Botschaft neu erschlossen. In einer Lesung aus diesem Buch wird er uns in ein spannendes Kapitel des christlich-muslimischen Dialogs einführen.
Mit dem Engel ringen
Sonntag, 08. November 2009, 17.00 Uhr
Vortrag von Ludwig von Dobeneck: Ausgehend von der biblischen Tradition geht dieser Vortrag der Frage nach, was es denn heute bedeuten könnte, mit dem Engel zu ringen. Wo, in welchen Situationen, auf welche Weise begegnen sie uns? Und was wollen sie eventuell von uns?
Gut und Böse aus hinduistischer Sicht
Sonntag, 18. Oktober 2009, 17.00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Anand Nayak Prof. Dr. Martin Mittwede: In unserem Leben treffen wir täglich auf das Gute und das Böse und sind auch Opfer desselben. Wo aber haben das Gute und das Böse seinen Ursprung? Gibt es einen Gott, der nur gut ist und nur gute Dinge tut und eine andere böse Quelle, die nur Schlechtes tut und manchmal unser Leben quält? Der Hinduismus nähert sich diesem Problem von zwei Seiten. Einerseits geht es um die Art der Weltsicht, andererseits geht es um diejenige der Wirklichkeit, in der das Gute und das Böse nicht existieren.
Gut und Böse im Buddhismus
Samstag, 10. Oktober 2009, 9.00 Uhr bis Samstag, 10. Oktober 2009, 17.00 Uhr
Seminar mit Dr. Karsten Schmidt, in dem wir zunächst relevante Grundzüge der buddhistischen Hauptrichtungen kennenlernen wollen, um anschließend die darauf bezogenen Verständnisweisen von Gut und Böse zu betrachten. Abschließend kann noch die Frage behandelt werden, inwieweit eine buddhistische Ethik Antworten für unsere heutige Zeit bieten kann.
Das Böse, das Leid und die Theodizeefrage im Islam
Mittwoch, 30. September 2009, 20.00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Adel Theodor Khoury: Wie definiert der Islam das Gute und das Böse? Wie geht er um mit dem Leid, seinen Formen und seinen Dimensionen im Leben der Menschen, und welche Folgen hat dies für die Frage nach dem Willen und der absoluten Allmacht Gottes in Bezug auf die Freiheit, das Leben und das Schicksal der Menschen?
Das Böse und die Freiheit – Herkunft und Wesen des Bösen in christlicher Sicht
Montag, 28. September 2009, 20.00 Uhr
Im christlichen Denken hat Gut und Böse seinen Platz in einem von der Freiheit (Gottes und der Menschen) bestimmten Verständnis der Schöpfung. Auf dem Hintergrund zweier Thesen wird Prof. Dr. Greshake über Wesen und Unwesen des Bösen sprechen.
Vortragsreihe Weltreligionen: Christentum (Teil 3)
Montag, 18. Mai 2009, 15.30 Uhr bis Montag, 22. Juni 2009, 15.30 Uhr
Die Weltreligionen – vom Ursprung bis zur Gegenwart: Christentum, Teil 3: Die Kirche der Neuzeit. Vortragsreihe und Gesprächskreis mit Traudel Witter immer montags von 15.30-17.00 Uhr.
Buddhismus und Meditation in Tibet
Donnerstag, 23. April 2009, 20.00 Uhr
Seit 1988 wirkt Lama Zangmo mit großer Freude und Hingabe als Lehrerin der tibetisch-buddhistischen Karma-Kagyu-Tradition. Sie leitet das Londoner Zentrum Samye Dzong. Im Weltkloster referiert sie über den tibetischen Buddhismus und leitet Meditationen.
Vortragsreihe Weltreligionen: Christentum (Teil 2)
Montag, 20. April 2009, 15.30 Uhr bis Montag, 04. Mai 2009, 15.30 Uhr
Die Weltreligionen – vom Ursprung bis zur Gegenwart: Christentum, Teil 2: Die Kirche im Mittelalter. Vortragsreihe und Gesprächskreis mit Traudel Witter immer montags von 15.30-17.00 Uhr.
Der Geist reißt Mauern nieder – Dialog als ein Weg in die Zukunft
Donnerstag, 26. Februar 2009, 20.00 Uhr
Vortrag von Pater Sebastian Painadath S.J.: „Dialog ist die neue Art, Kirche zu sein“, sagte Papst Paul VI. während des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das war eine prophetische Aussage. Das zweite Jahrtausend ist durch Religionskriege und Konfessionskonflikte gekennzeichnet. Das dritte Millenium aber wird von einer globalen Kultur des Dialogs geprägt sein.
Vortragsreihe Weltreligionen: Christentum (Teil 1)
Montag, 19. Januar 2009, 15.30 Uhr bis Montag, 30. März 2009, 15.30 Uhr
Die Weltreligionen – vom Ursprung bis zur Gegenwart: Christentum, Teil 1: Entstehung des Christentums. Vortragsreihe und Gesprächskreis mit Traudel Witter immer montags von 15.30-17.00 Uhr.
Messias-Vorstellungen im Judentum von der biblischen Zeit bis heute
Samstag, 08. November 2008, 17.00 Uhr
Vortrag von Rabbiner Dr. Tovia Ben-Chorin: Die Messias-Vorstellung kommt aus dem jüdisch-pharisäischen Glauben, hat Wurzeln noch in der hebräischen Bibel, wurde aber entwickelt von den Pharisäern und dann in den Jahrhunderten parallel der jüdischen Situation. Im Vortrag sollen die verschiedenen Vorstellungen von dem Messias als Erlöser, als Leidender, als ein idealer Herrscher für den jüdischen Staat, als der „Gekommene“ oder der, der „kommen-wird“, beschrieben werden. Ist Zionismus eine säkulare messianische Verwirklichung?
Zum Wirtschaftsethos im globalen Maßstab
Freitag, 17. Oktober 2008, 19.00 Uhr
Im November 2008 jährt sich zum 50. Mal der Todestag Leopold Zieglers, eines der letzten großen Universalgelehrten des 20. Jahrhunderts von europäischem Rang. Obwohl sein bedeutendes, heute zu Unrecht weitgehend vergessenes Werk in der Hauptsache um religionsphilosophische Fragen kreist, hat sich der lange Jahrzehnte in Überlingen lebende Philosoph und Vordenker der Ökumene gesellschaftlichen Problemstellungen nie versagt.
„In God We Trust“ – Urteile und Vorurteile über das Verhältnis von Religion und Politik in den USA
Sonntag, 05. Oktober 2008, 20.00 Uhr
Spätestens seit dem Terroranschlag auf New York und Washington wächst die Distanz zwischen Old Europe und den USA, die kriegerischen Reaktionen bleiben uns fremd und unverständlich. Auch kulturelle Gegensätze werden deutlich. Dazu gehört die suspekte Rolle der Kirchen und Religionen in politischen Prozessen. Doch während unsere Gotteshäuser leer stehen, blüht in den USA das kirchliche Leben. Was verbirgt sich hinter solcher Religiosität, die Kriege unterstützt und die Todesstrafe befürwortet? Oder ist unser USA–Bild nicht doch von vielen Klischees geprägt? Wie stark sind Staat und Kirche wirklich miteinander verflochten?
Politik, Menschenrechte und Religion
Mittwoch, 01. Oktober 2008, 20.00 Uhr
In dem Maße, wie sich unter dem Dach der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Globalisierung einerseits eine Weltgemeinschaft konstituiert, andererseits sich die globale Gesellschaft wiederum regional ausdifferenziert, wird ein Wertekonsens benötigt, der über Religionsgrenzen hinausgeht. Das neue Verhältnis von Politik, Menschenrechten und Religion nach dem 11. September steht im Mittelpunkt des Vortrags von Barbara Lochbihler, Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International.
Abenteuer Menschlichkeit – Nach den Kriegen vor dem Frieden?
Sonntag, 28. September 2008, 20.00 Uhr
Wo liegen die großen Herausforderungen für uns Europäer und Deutsche in einer Welt, in der wir immer weniger den Ton angeben? Worauf müssen wir unsere Euro-Arroganz hin reduzieren, um weiter am Frieden und der Wohlfahrt der Völker zu arbeiten? Wie können wir unseren Wohlstands-Kapitalismus so bezwingen, dass wir nicht mehr nur Unheilsbringer auf dem Globus sind? Das sind einige der Fragen, die Rupert Neudeck an diesem Abend ansprechen wird.
Hermann Hesse und die Suche nach dem Menschheitsethos
Sonntag, 01. Juni 2008, 20.00 Uhr
Vortrag von Prof. Dr. Karl-Josef Kuschel: Hermann Hesse hat in seinem unvergleichlichen Werk vieles von dem vorausgenommen, was viele Menschen heute anstreben: ein verknüpfendes Denken im Bewusstsein, dass die großen religiösen Traditionen der Menschheit geistig in eine Tiefe weisen, die verbindet, nicht spaltet, die versöhnt, nicht entfremdet.
Vortragsreihe zum Judentum
Sonntag, 17. Februar 2008, 19.30 Uhr bis Sonntag, 09. März 2008, 19.30 Uhr
Die Themen der drei Abende gelten den Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Schriftverständnis, im Beten und in den religiösen Festen der beiden sich nahe stehenden Religionen.
