Verantwortung von Religion: Frido Mann im Dialog mit Till Uwe Keil

Wege der Sinnfindung – Der Schriftsteller und der Naturwissenschaftler im Gespräch.

Mit “Versagen der Religion” verfasste der bekannte Schriftsteller Frido Mann ein Werk, das zum Reflektieren anregt und den Leser zum Überdenken kirchlicher Strukturen und Dogmen veranlasst. Gemeinsam mit Till Uwe Keil wird Frido Mann an diesem Abend Ansätze erörtern, die von einem “Versagen” hin zu einer konstruktiven Annäherung an jenes führen könnten, welches wahrem religiösen Empfinden zugrunde liegt.

Dabei soll diskutiert werden, inwieweit religiöse Traditionen nicht die Einengung eigener Denkimpulse fördern, sondern vielmehr Weite und Raum lassen sollten.

Welche tiefen Wahrheiten stehen hinter den Bildern, die wir von Vertretern klerikal geschulter Geistlichkeit vermittelt bekommen? Kann man über das Wesentliche überhaupt in Formen menschlicher Vorstellungskraft sprechen?

Frido Mann

Eine Annäherung an die philosophische Bedeutung des buddhistischen Verständnisses von Leerheit könnte hierbei einen wertvollen Impuls geben.

Dialogpartner

Frido Mann, Frido Mann, geboren 1940 in Monterey/Kalifornien, arbeitete nach dem Studium der Musik, der Katholischen Theologie (Dr. theol.) und der Psychologie zunächst als Assistent bei Karl Rahner und Johann Baptist Metz und dann viele Jahre als Professor für Klinische Psychologie in Münster, Leipzig und Prag. Er lebt heute als freier Schriftsteller in München.


Till Uwe Keil


Till Uwe Keil, geboren 1942 in Wartha-Frankenberg/Niederschlesien. Studium der Naturphilosophie bei Adolf Haas und Molekularbiologie bei Peter-Hans Hofschneider. Nach Promotion zum Dr. rer. nat. tätig als Fachjournalist für Medizin und Wissenschaft. Lebt heute als Autor und Moderator in München. Er ist Schüler von Hozumi Gensho Roshi (Rinzai-Zen) und von Chökyi Nyima Rinpoche (Kagüi- und Nyingma-Tradition des Tibetischen Buddhismus).

Ort

Milchwerk Radolfzell, Werner-Messmer-Straße 14, 78315 Radolfzell.

Eintritt

€ 12,—; ermäßigt für Schülerinnen, Schüler und Studierende € 6,— (mit Ausweis)