Göttin oder Sklavin – Frauen im Hinduismus und Buddhismus

Krishna Premarupa

Wie können wir uns die Rolle und Stellung von Frauen innerhalb der indischen Religionen vorstellen? Stimmen die Bilder, welche uns von Kritikern asiatischer Gesellschaften vermittelt werden mit jenen überein, die die religösen Systeme von Buddhismus und Hinduismus ursprünglich beschrieben haben? Welche Symbole und Interpretationen von Weiblichkeit können helfen, die Sicht auf unsere Wirklichkeit und aktuelle politische Konflikte konstruktiv zu verändern?

Im Rahmen eines mehrtägigen Erfahrungs-Dialoges werden der hinduistische Mönch Krishna Premarupa und die tibetisch-buddhistische Nonne Konchok Jinpa Chodron in einen Austausch über das Verständnis und die Bedeutung von Frau-Sein in ihrer religiösen Tradition treten.

Dialogpartner

Krishna Premarupa genoss eine römisch-katholische Erziehung und schloss eine Lehre als Koch ab. Auf Asienreisen entdeckte er den Buddhismus, der ihm neue Sichtweisen eröffnete. Es waren dann aber die Lehren der Bhagavat Gita, die ihn mit dem Hinduismus in Kontakt brachten. Im Jahr 2001 entschied er sich für das Mönchsleben und wurde in Indien in die Bhakti-Yoga Tradition des Gaudiya-Vaishnavatums eingeweiht. Heute trifft man ihn im Zürcher Krishna Tempel an; entweder am Altar, wo er als Priester tätig ist, oder im Büro, wo er sich der Tempelleitung widmet.

Konchok Jinpa Chodron ist eine westliche Nonne aus der Drikung Kagyu Tradition des tibetischen Buddhismus. In ihrer Zeit in England hat sie mehrere Jahre verschiedene Formen von Dialog-Runden in traditionsübergreifenden Gruppen, insbesondere für Sakyadhita International (Internationale Organisation buddhistischer Frauen) geleitet. Als Weltkloster-Bewohnerin gibt sie wöchentliche Kurse.

Moderation: Alexandra Mann, M.A., Religionswissenschaftlerin und Vorsitzende des Trägervereins Weltkloster e.V.

Ort

Weltkloster Radolfzell, Obertorstr. 10, 78315 Radolfzell.
Wegbeschreibung und Karte

Kosten

Der Eintritt beträgt € 7,00, Jugendliche frei