Wanderausstellung zum Forgiveness Project
Geschichten vom Umgang mit Leid, Verletzung und Vergebung: Die internationale Wanderausstellung des Foregiveness Projects wird erstmals in Deutschland gezeigt. 25 Ausstellungstafeln an verschiedenen Orten in Radolfzell geben Impulse zu Gesprächen und Selbstreflexion.
Geld, Macht, Gier? – Für eine neue Ethik in der Wirtschafts- und Umweltpolitik
Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck: In Anbetracht von Finanzkrisen und ökologischen Katastrophen wirbt Brodbeck für eine neue Ethik der globalen Wirtschaft. Seine Basis sind dabei wissenschaftliche Erfahrungen und die buddhistische Lehre. Brodbeck praktiziert seit über 30 Jahren buddhistische Meditation und beschäftigt sich sehr mit dem Dialog zwischen europäischer und buddhistischer Philosophie.
Lu Jong – Körperübungen und Meditation der Mönche aus dem Himalaya
Seminar mit Lharampa Tenzin Kalden: Lu Jong wird von tibetischen Mönchen praktiziert, die zurückgezogen in den Bergen meditieren. Sie üben regelmäßig, um sich gesund zu erhalten. Diese Praxis schützt sie vor Krankheiten und heilt sie, wenn sie krank sind. Durch die sorgfältig ausgeführten Bewegungen werden Meridiane im Körper stimuliert, dadurch kommen Körper und Geist in das Gleichgewicht.
Via Integralis, wo Zen und christliche Mystik sich begegnen
Buchvorstellung von Bernhard Stappel: Niklaus Brantschen und Pia Gyger gehen seit Jahren ihren eigenen Weg im Spannungsfeld zwischen Zen und Christentum. Als ordinierte Zen-Meister und christliche Ordensleute sind sie in beiden Traditionen zuhause und haben den christlich-buddhistischen Dialog in Europa maßgeblich beeinflusst.
Offene Meditation mit zwei Mönchen
Das Weltkloster lädt ein zu einer Meditation mit dem hinduistischen Mönch Krishna Premarupa und dem buddhistischen Mönch Tenzin Kalden Dahortsang. Im Rahmen unserer Weltkloster-Dialoggespräche bieten wir Interessierten die Möglichkeit, am gemeinsamen Sitzen unserer Dialogpartner teilzunehmen.
Die Kunst des Bewussten Kochens
Die beiden Mönche Krishna Premarupa und Tenzin Kalden Dahortsang laden ein zu einer Reise in die Welt der hinduistischen und buddhistischen Ernährungslehre. Wir gestalten einen Nachmittag mit einführenden Vorträgen aus der Sicht beider Traditionen, der Zubereitung vegetarischer Kostproben, dem Singen von Mantren und einem gemeinsamen Abendessen.
Lu Jong – tibetisches Heilyoga gegen Burnout
Ständig werden Menschen durch Überlastung krank, sind erschöpft, ausgebrannt – ein Thema, das auch viele Gäste der Mettnau kennen. Hierzu bieten das Weltkloster und die Mettnau ihren Gästen sowie Interessierten aus der Bevölkerung ein Wochenendseminar an mit Lu Jong, den Körperübungen der Mönche aus dem Himalaya sowie Meditation mit dem tibetischen Mönch Lharampa Tenzin Kalden.
Hans-Peter Dürr – Vom Greifbaren zum Unbegreiflichen
Revolutionär neue Wege der modernen Physik. Vortrag von Hans-Peter Dürr: Der 1929 in Stuttgart geborene, international anerkannte Physiker und Pionier eines neuen Wirklichkeitsverständnisses in den Naturwissenschaften wirkte viele Jahre am Max-Planck Institut für Physik und Astrophysik in München, welches er später auch leitete. In diesem Vortrag erläutert er, wie uns die neuen Einsichten der modernen Physik lehren, warum es nicht nur um eine Summe von Bestandteilen, sondern um das unzertrennbare Ganze geht.
Vortrag: „Außenkommando“ – Die Waffen-SS und Dachauer KZ-Häftlinge in Radolfzell
Vortrag des Historikers Markus Wolter zum Gedenken an die KZ-Häftlinge in Radolfzell. Die Veranstaltung dient der Vorbereitung des Versöhnungsweges am 8. April 2011. Bereits 1935 wurde die Kaserne der Waffen-SS gebaut; Ausbeutung von Zwangsarbeitern, Deportation und eine Außenstelle des Konzentrationslagers Dachau folgten.
Versöhnungsweg: Gedenken an NS-Häftlinge in Radolfzell
Im Gedenken an die ehemaligen Häftlinge des Dachauer-Außenkommandos Radolfzell (1941-45) und aller in jener Zeit in Radolfzell Verfolgten, laden wir zu einem „Versöhnungsweg“ ein. Es ist der Weg zwischen ehemaliger Kaserne und SS-Schießstand im Wald, den die Häftlinge gehen mussten.
Gebete für Japan
Turm eines Tempels nach dem Tsunami 2011. Foto: Kasper Nybo In einem Brief an Naoto Kan, den japanischen Premierminister, drückte der Dalai Lama am gestrigen Samstag seine [...]
Buddhas Lehre vom Karma und die Hoffnung auf Gerechtigkeit
Bei der Rezeption des Buddhismus im Westen wurde der aus der indischen Philosophie stammende Begriff des „Karma“ nicht selten missverstanden und als Schuld oder sogar als Strafe für unheilsames Handeln in der Vergangenheit interpretiert. Die Lehre vom Karma setzt jedoch die Einsicht in das Entstehen der Phänomene in Abhängigkeit von vielen miteinander verbundenen Bedingungen voraus.
Vorstands-Neuwahl beim Trägerverein
Der Vorstand des Trägervereins Weltkloster Radolfzell e.V. hat sich Ende 2010 für die nächsten drei Jahre zum Teil neu formiert. Die Vorstandsmitglieder haben sich zum Ziel gesetzt, den Austausch zwischen Mönchen und Nonnen der verschiedenen Religionen in den Räumlichkeiten des Weltklosters zu intensivieren. Dabei spielt der fachlich versierte Erfahrungsdialog vor Ort eine ebenso große Rolle wie die Veröffentlichung der Ergebnisse. Dies wird weiterhin in Form von Vorträgen, Seminaren und Meditationsangeboten durch Fachleute und Experten erfolgen.
Vortrag: Zen, Yoga und christliche Mystik – Spirituelle Praxis als Verbindung zwischen den Religionen
Vortrag mit Dr. theol. Christian Hackbarth-Johnson: Die asiatischen spirituellen Übungswege des Zen und Yoga haben bei uns eine weite Verbreitung gefunden. Die strukturellen Parallelen zu den Übungswegen der christlichen Mystik wurden von den christlichen Pionieren der interreligiösen spirituellen Bewegung früh erkannt.
Seminar: Zen, Yoga und christliche Mystik
Das Seminar mit Dr. Christian Hackbarth-Johnson führt ein in eine interreligiös inspirierte spirituelle Praxis, in deren Zentrum die individuelle stille Meditation steht. Einfache Yoga-Übungen integrieren Körper, Atem und Aufmerksamkeit. In den Vorträgen werden vergleichend ost-westliche Grundstrukturen spiritueller Praxis und spiritueller Erfahrung besprochen.
Bruder David Steindl-Rast über Wissenschaft und Spiritualität
Der bekannte Benediktiner-Mönch David Steindl-Rast wird am 28. und 29.01.2011 in Berlin mit dem Naturwissenschaftler Prof. Luigi Luisi in einen Dialog treten. Als Gäste der in der Hauptstadt ansässigen C. G. Jung Gesellschaft erörtern die beiden Fachleute die Entstehung und Definition von Leben.
Taizé-Nacht der Lichter
Ebenso wie in den vergangenen Jahren findet auch in diesem Jahr eine „Taizé-Nacht der Lichter“ in Radolfzell statt. Sie wird vom Weltkloster, von den Taizé-Gruppen von St. Meinrad und der Christuskirche sowie von Jugendlichen aus diesen Gemeinden vorbereitet. Die „Nacht der Lichter“ will Menschen ermöglichen, zur Ruhe zu kommen, Hoffnung und Mut zu schöpfen und einmal aus dem Alltag herauszugehen. Die kurzen Texte, die Stille und die Gesänge können auch Menschen ansprechen, die sonst nicht zur Kirche gehen.
Achtsamkeit und Mitgefühl durch Meditation entwickeln
Yesche Udo Regel bietet an diesem Übungstag eine Einführung in buddhistische Meditations-Methoden an. Diese sind geeignet, einen Zustand von wacher, anteilnehmender Präsenz zu kultivieren. Sie sollen dazu beitragen, im Leben mit Achtsamkeit und Mitgefühl zu handeln. Das Sitzen in Stille und die Geh-Meditation wertschätzen die Aufmerksamkeit von Moment zu Moment. Darauf aufbauend vermittelt Yesche Anleitungen zur Entwicklung von Herzenswärme (Metta) und Mitgefühl, die auch im Angesicht von schwierigen Gefühlen und Lebenssituationen praktiziert werden können.
Verantwortung übernehmen im Angesicht der ökologischen Krise
Gemäß der buddhistischen Weltsicht existiert alles in gegenseitiger Abhängigkeit. Die Lebensverhältnisse in einem Daseinsbereich sind wie sie sind, weil innere, also geistige, und äußere Faktoren in vielfältiger Weise eine so entstandene Situation bedingten. Demnach ist auch der Zustand der Umwelt ein Spiegel der Geistesinhalte und Taten (Karma) der Lebewesen, die in ihr leben. Im Buddhismus bedeutet Verantwortung übernehmen, die eigenen Geisteszustände, Absichten und Handlungen mit meditativ geschulter Achtsamkeit zu untersuchen und Entscheidungen zu treffen, die auf das Wohlergehen möglichst aller Wesen ausgerichtet sind.
Kontemplationstag
Der Kontemplationstag wird von Angelika Schulz unter dem Motto „Jesus zeigt uns Wege zum Heil-Werden“ geleitet. Frau Schulz praktiziert seit vielen Jahren Meditation und ist seit zwei Jahren in der Kontemplationsschule „via integralis“ des Lassalle-Hauses im schweizerischen Bad Schönbrunn aktiv. Als Grundlage wird mit einem Matthäus-Text gearbeitet.
Lu Jong-Seminar
Lu Jong und Meditation – Seminar mit Lharampa Tenzin Kalden am Freitag von 19.00-21.00 Uhr, Samstag von 09.00-17.30 Uhr. Lu Jong sind Übungen, die von tibetischen Mönchen praktiziert werden, die zurückgezogen in den Bergen meditieren. Sie üben regelmäßig, um sich gesund zu erhalten. Die Meditation ist ein wirkungsvolles Mittel, die Harmonie zwischen Körper und Geist herzustellen. Dieses harmonische Fließen der Energien ist Voraussetzung für Gesundheit und Vitalität.
Informationsabend Lu Jong – Tibetisches Heilyoga
Lu Jong sind Übungen, die von tibetischen Mönchen praktiziert werden, die zurückgezogen in den Bergen meditieren. Sie üben regelmäßig, um sich gesund zu erhalten. Diese Praxis schützt sie vor Krankheiten und heilt sie, wenn sie krank sind. An diesem Informationsabend werden Sie eine Einführung und erste praktische Übungen erfahren. Am 5. und 6. November wird Lharampa Tenzin Kalden diese Übungen im Rahmen eines Seminars vertiefen.
„Gift für den Glauben“ – der Jordan, gestern und heute
Der einst voluminöse Untere Jordan floss jahrtausendelang vom See Genezareth in das Tote Meer und stellte ein wichtiges Feuchtgebiet für einheimische Arten sowie für über 500 Millionen Vögel dar, die zweimal jährlich auf ihrem Vogelzug diesen schmalen Korridor entlang fliegen. Heute sind aufgrund von Wasserentnahmen des Flusses durch Israel, Jordanien und Syrien nur noch 2% des ursprünglichen Wasservolumens des Jordans übrig. Der kulturell und historisch bedeutsame Fluss im Nahen Osten droht auszutrocknen.
Bhumi-Devi – Mutter Erde
Die Menschheit hatte über Jahrtausende hinweg im Einklang mit der Umwelt gelebt. Der moderne Mensch aber scheint durch seinen so genannten Fortschritt ein harmonisches Zusammenleben mit der Natur verloren zu haben. Die Veden, die Jahrtausend alten indischen Sanskrit Schriften, weisen dem Menschen einen Weg, der gerade für die heutige Zeit immer wichtiger werden könnte.