Weltklostertage

Verantwortung übernehmen im Angesicht der ökologischen Krise

Von |2020-06-15T22:47:17+02:00Januar 1st, 2011|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , , , , |

Gemäß der buddhistischen Weltsicht existiert alles in gegenseitiger Abhängigkeit. Die Lebensverhältnisse in einem Daseinsbereich sind wie sie sind, weil innere, also geistige, und äußere Faktoren in vielfältiger Weise eine so entstandene Situation bedingten. Demnach ist auch der Zustand der Umwelt ein Spiegel der Geistesinhalte und Taten (Karma) der Lebewesen, die in ihr leben. Im Buddhismus bedeutet Verantwortung übernehmen, die eigenen Geisteszustände, Absichten und Handlungen mit meditativ geschulter Achtsamkeit zu untersuchen und Entscheidungen zu treffen, die auf das Wohlergehen möglichst aller Wesen ausgerichtet sind.

„Gift für den Glauben“ – der Jordan, gestern und heute

Von |2020-06-08T16:21:21+02:00September 4th, 2010|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , , , , , , |

Der einst voluminöse Untere Jordan floss jahrtausendelang vom See Genezareth in das Tote Meer und stellte ein wichtiges Feuchtgebiet für einheimische Arten sowie für über 500 Millionen Vögel dar, die zweimal jährlich auf ihrem Vogelzug diesen schmalen Korridor entlang fliegen. Heute sind aufgrund von Wasserentnahmen des Flusses durch Israel, Jordanien und Syrien nur noch 2% des ursprünglichen Wasservolumens des Jordans übrig. Der kulturell und historisch bedeutsame Fluss im Nahen Osten droht auszutrocknen.

Bhumi-Devi – Mutter Erde

Von |2020-06-08T16:28:44+02:00September 4th, 2010|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , , , , , , , , , |

Die Menschheit hatte über Jahrtausende hinweg im Einklang mit der Umwelt gelebt. Der moderne Mensch aber scheint durch seinen so genannten Fortschritt ein harmonisches Zusammenleben mit der Natur verloren zu haben. Die Veden, die Jahrtausend alten indischen Sanskrit Schriften, weisen dem Menschen einen Weg, der gerade für die heutige Zeit immer wichtiger werden könnte.

Benedikts Regel und der Mut zu regenerativen Energien

Von |2020-06-08T16:32:06+02:00September 4th, 2010|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , , |

Den stärksten Einfluss auf das westliche Mönchstum hat die 1.500 Jahre alte Regel des heiligen Benedikt ausgeübt. Sie ist eine praktische Anleitung zum christlichen Leben aus dem Evangelium. Der heilige Benedikt fordert von seinen Mönchen, dass sie mit den Geräten des Alltags mit gleicher Achtsamkeit umgehen, wie mit heiligen Altargefäßen. Eines unserer wichtigsten Alltagsgeräte ist Energie. Sie erleichtert und ermöglicht erst unsere moderne Lebensweise. Die Regel Benedikts hat die Mönche von Münsterschwarzach ermutigt, mit Energie nachhaltig umzugehen und ihr Kloster auf regenerative Energien umzustellen.

Tanz: Pater Dr. Saju George SJ

Von |2020-06-08T11:32:06+02:00Oktober 24th, 2009|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , |

Pater Saju George, Indischer Jesuit und Bharata Natyam Tänzer, tanzt Themen aus hinduistischer und christlicher Tradition. Er erhielt nicht nur eine 7-jährige Tanzausbildung in verschiedenen klassischen indischen Tanzrichtungen, sondern auch eine Ausbildung in Gesang und im Spiel der Mridangam (der südindischen Trommel) sowie in Kampfsportarten und Yoga. Den Abschluß seines Theologie-Studiums bildete im Jahr 2005 seine Promotion über die religiös-philosophischen Grundlagen des klassischen Indischen Tanzes.

Gut und Böse aus hinduistischer Sicht

Von |2020-06-08T11:34:08+02:00Oktober 18th, 2009|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , , , , , , , |

Vortrag von Prof. Dr. Anand Nayak Prof. Dr. Martin Mittwede: In unserem Leben treffen wir täglich auf das Gute und das Böse und sind auch Opfer desselben. Wo aber haben das Gute und das Böse seinen Ursprung? Gibt es einen Gott, der nur gut ist und nur gute Dinge tut und eine andere böse Quelle, die nur Schlechtes tut und manchmal unser Leben quält? Der Hinduismus nähert sich diesem Problem von zwei Seiten. Einerseits geht es um die Art der Weltsicht, andererseits geht es um diejenige der Wirklichkeit, in der das Gute und das Böse nicht existieren.

Gut und Böse im Buddhismus

Von |2020-06-08T11:35:28+02:00Oktober 10th, 2009|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , , , |

Seminar mit Dr. Karsten Schmidt, in dem wir zunächst relevante Grundzüge der buddhistischen Hauptrichtungen kennenlernen wollen, um anschließend die darauf bezogenen Verständnisweisen von Gut und Böse zu betrachten. Abschließend kann noch die Frage behandelt werden, inwieweit eine buddhistische Ethik Antworten für unsere heutige Zeit bieten kann.

Das Böse, das Leid und die Theodizeefrage im Islam

Von |2020-06-08T11:37:12+02:00September 30th, 2009|Kategorien: Begegnungen|Tags: , , , , , , , |

Vortrag von Prof. Dr. Adel Theodor Khoury: Wie definiert der Islam das Gute und das Böse? Wie geht er um mit dem Leid, seinen Formen und seinen Dimensionen im Leben der Menschen, und welche Folgen hat dies für die Frage nach dem Willen und der absoluten Allmacht Gottes in Bezug auf die Freiheit, das Leben und das Schicksal der Menschen?

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