Lage und Entwicklung

Oase zwischen den Welten.
Hier hat Zukunft Tradition.

Zentrale Lage am See

Foto: © Muzani Husni

Auf dem traditionsreichen Klosterareal in Radolfzell am Bodensee befindet sich die Geschäftsstelle  des Trägervereins Weltkloster e.V..

Der Gründer der Stadt, Bischof Radolf von Verona, brachte die Reliquien der Märtyrer Theopont, Senesius und Zeno nach Radolfzell. Aus Verehrung dieser Heiligen, der Hausherren, entwickelte sich die Stadt zum Wallfahrtsort. In den Jahren 1625 bis 1627 wurde vor dem oberen Tor, heute Obertor, ein kleines Kapuzinerkloster erbaut. Das Kloster bestand bis Anfang des 19. Jahrhunderts in seiner ursprünglichen Form. Nach mehrmaligem Eigentümerwechsel erwarb die Stadt 1987 den noch bestehenden Gebäudeteil und stellte ihn von 2008 bis 2018 unserer Vereinsarbeit zur Verfügung, die sukzessive aufgebaut, vertieft und vernetzt werden konnte.

So widmeten wir uns der Ausrichtung vieler Treffen zwischen Geistlichen, Mönchen und Nonnen der verschiedenen Religionen, beherbergten sie für mehrere Tage, Monate oder auch Jahre und entwickelten damit verbunden ein eigenständiges Begegnungskonzept. Zusätzlich boten wir Fachvorträge, interdisziplinäre Gespräche und Symposien an sowie die Kernarbeit begleitende Meditations- und Kontemplationskurse, welche zum großen Teil von ehrenamtlich engagierten Unterstützerinnen angeleitet wurden.

Die außergewöhnliche Lage im Naturparadies des westlichen Bodensees, die unmittelbare Nähe zur deutschlandweit bekannten Mettnaukur wie auch die Nachbarschaft zu dem Weltkulturerbe Insel Reichenau und der Universitätsstadt Konstanz steht für den Zusammenhang mit jahrhundertealten geistigen Traditionen, die bis in die heutige Zeit reichen.

An diese dürfen wir nun durch die 10-jährige Unterstützung der Stadt Radolfzell und die aktuellen Förderungen durch Klöster der Benedinktiner-Kongregation anknüpfen und sie in Stätten interreligiöser Zusammenarbeit erweitern.