Beiträge zum Stichwort „Hinduismus“

Weltkloster zu Besuch im Europakloster

Austausch_Europakloster_2016_1

Der Zielsetzung, geistliche Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Religionen ortsübergreifend in konstruktiven Dialog zu bringen, sind wir als Weltkloster-Trägerverein am letzten Wochenende wieder ein wenig näher gerückt. Auf Einladung der Mönche des „Europakloster Gut Aich“ bei St. Gilgen trafen sich Ordinierte aus den Bereichen von Buddhismus, Hinduismus, Christentum und Islam um für den monastischen/ geistlichen [...]

Göttin oder Sklavin – Frauen im Hinduismus und Buddhismus

Krishna Premarupa

Wie können wir uns die Rolle und Stellung von Frauen innerhalb der indischen Religionen vorstellen? Stimmen die Bilder, welche uns von Kritikern asiatischer Gesellschaften vermittelt werden mit jenen überein, die die religösen Systeme von Buddhismus und Hinduismus ursprünglich beschrieben haben? Welche Symbole und Interpretationen von Weiblichkeit können helfen, die Sicht auf unsere Wirklichkeit und aktuelle politische Konflikte konstruktiv zu verändern?
Die buddhistische Nonne Konchok Jinpa Chodron und der hinduistische Mönch Krishna Premarupa führen darüber einen Dialog.

Maha Kumbh Mela – Nirvana für 100 Millionen Pilger

Prof. Sikand

Ein Bildervortrag über das größte Pilgerfest der Welt Beim Kampf um den Nektar der Unsterblichkeit zwischen Devas (Göttern) und Asuras (Titanen) fielen 4 Tröpfchen davon auf die Erde und wurden als Heilige Orte Haridwar, Prayag, Nashik und Ujjain in Indien bekannt. Alle 12 Jahre findet dort die sogenannte Maha Kumbh Mela statt: im Jahre 2013 [...]

Klang als Verbindung zum Unaussprechlichen: Die spirituelle Dimension des Herzensgebets

Sister_RosePudukadan

Das Herzensgebet mit der andächtigen Wiederholung des Namens Jesu ist eine einfache Form der Kontemplation in der christlichen Tradition. Sr. Rose verbindet als Ordensfrau das Summen des Namens Jesu mit dem klassischen Sanskrit Mantra OM. Im Herzensraum soll das Wiederholen des Namens meditative Schwingungen hervorrufen. Unter dem Begriff von nama japa bildet diese Form des Rezitierens heiliger [...]

Der Umgang mit unseren Schattenseiten – ein interreligiöser Dialog

Bruder Josef Götz OSB und Alexandra Mann

Einen interreligiösen Dialog zu unseren Schattenseiten führen das Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union Ven. Vajramala, der Benediktiner Bruder Josef Götz aus St. Ottilien und Krishna Premarupa, Leiter des Krishna Tempels, Zürich.

Interreligiöse Begegnung im Weltkloster

Bruder Josef Götz

In der Zeit vom 1. bis zum 3. Juli werden sich zu einem Erfahrungsdialog im Weltkloster der Benediktiner Bruder Josef Götz aus St. Ottilien, Krishna Premarupa Das, Leiter des Krishna Tempels Zürich sowie Vajramala, buddhistische Lehrerin und Ratsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union treffen.

Dialogabend im Weltkloster

Shaikh-ul-Mashaikh Mahmud Khan

Die Praxis der Meditation spielt innerhalb der spirituellen Übungswege der verschiedenen Religionen eine zentrale Rolle. Als Gäste des Weltklosters erläutern der Sufi-Lehrer Shaikh-ul-Mashaik Mahmud Khan und der Hindu-Mönch Krishna Premarupa den Stellenwert meditativer und kontemplativer Techniken innerhalb ihrer jeweiligen Tradition. Im Dialoggespräch erörtern sie, welche Bedeutung dabei Eigenschaften wie Hingabe und Vertrauen zukommt.

Offene Meditation mit zwei Mönchen

Tenzin Kalden Dahortsang

Das Weltkloster lädt ein zu einer Meditation mit dem hinduistischen Mönch Krishna Premarupa und dem buddhistischen Mönch Tenzin Kalden Dahortsang. Im Rahmen unserer Weltkloster-Dialoggespräche bieten wir Interessierten die Möglichkeit, am gemeinsamen Sitzen unserer Dialogpartner teilzunehmen.

Die Kunst des Bewussten Kochens

Ayurvedisches Kochen, Foto: Ken Stewart

Die beiden Mönche Krishna Premarupa und Tenzin Kalden Dahortsang laden ein zu einer Reise in die Welt der hinduistischen und buddhistischen Ernährungslehre.

Wir gestalten einen Nachmittag mit einführenden Vorträgen aus der Sicht beider Traditionen, der Zubereitung vegetarischer Kostproben, dem Singen von Mantren und einem gemeinsamen Abendessen.

Bhumi-Devi – Mutter Erde

Krishna Premarupa

Die Menschheit hatte über Jahrtausende hinweg im Einklang mit der Umwelt gelebt. Der moderne Mensch aber scheint durch seinen so genannten Fortschritt ein harmonisches Zusammenleben mit der Natur verloren zu haben. Die Veden, die Jahrtausend alten indischen Sanskrit Schriften, weisen dem Menschen einen Weg, der gerade für die heutige Zeit immer wichtiger werden könnte.

Auf spiritueller Suche oder zuhause in zwei Religionen?

Prof. Dr. Bettina Bäumer

Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Salzburg würdigte im Mai 2010 mit dieser Tagung den Benediktinermönch Swami Abhishiktananda. Sein Leben und Wirken ist deswegen so bedeutsam und noch immer gegenwärtig, da er als einer der ersten christlichen Mönche gilt, die sich auf der Ebene der spirituellen Erfahrung mit den Lehren einer anderen Religion auseinandersetzten.

Einfach tun – Lesung mit Dr. Martin Kämpchen

Dr. Martin Kämpchen

Erwachen, sitzen, stehen, liegen: Das tun wir alle jeden Tag – ohne weiter darüber nachzudenken. Der in Indien lebende Schriftsteller Martin Kämpchen verbindet westliches und östliches Denken und entdeckt, was diese Tätigkeiten wirklich bedeuten: Was der Morgen für eine besondere Zeit ist, weshalb das Sitzen die Haltung des Plänemachens ist und das Stehen zu höchster Wachheit führt, wir aber wirkliche Standfestigkeit und Ruhe erst im Liegen erreichen.

Himmel, Hölle und Nirwana

Michael von Brück

Ist mit dem Tod alles aus? Oder reicht die menschliche Bestimmung über den Tod hinaus? Antworten auf diese Fragen versuchen die religiösen Systeme der Menschheit schon von Anbeginn zu geben. Der renommierte Religionswissenschaftler Michael von Brück gibt einen tiefen Einblick in die verschiedenen Weltbilder und Glaubensgebäude, in Riten und Meditationsformen, mit denen Menschen ihrer Sterblichkeit begegnen. Die daraus resultierenden Anleitungen zur Lebenspraxis, die die einzelnen Traditionen entwickelt haben, können einander inspirieren und Hoffnungsbilder entstehen lassen.

Tanz: Pater Dr. Saju George SJ

Pater Dr. Saju George S.J.

Pater Saju George, Indischer Jesuit und Bharata Natyam Tänzer, tanzt Themen aus hinduistischer und christlicher Tradition. Er erhielt nicht nur eine 7-jährige Tanzausbildung in verschiedenen klassischen indischen Tanzrichtungen, sondern auch eine Ausbildung in Gesang und im Spiel der Mridangam (der südindischen Trommel) sowie in Kampfsportarten und Yoga. Den Abschluß seines Theologie-Studiums bildete im Jahr 2005 seine Promotion über die religiös-philosophischen Grundlagen des klassischen Indischen Tanzes.

Gut und Böse aus hinduistischer Sicht

Prof. Dr. Anand Nayak

Vortrag von Prof. Dr. Anand Nayak Prof. Dr. Martin Mittwede: In unserem Leben treffen wir täglich auf das Gute und das Böse und sind auch Opfer desselben. Wo aber haben das Gute und das Böse seinen Ursprung? Gibt es einen Gott, der nur gut ist und nur gute Dinge tut und eine andere böse Quelle, die nur Schlechtes tut und manchmal unser Leben quält? Der Hinduismus nähert sich diesem Problem von zwei Seiten. Einerseits geht es um die Art der Weltsicht, andererseits geht es um diejenige der Wirklichkeit, in der das Gute und das Böse nicht existieren.